#82

Colombo im Zeitraffer

Wednesday, 15. October 2008 - 18:27 Uhr In Sojourner | 3 Reaktionen

Bin gerade in Colombo, Sri Lanka und habe heute Abend etwas rumgenerdet:


Timelapse, Colombo, Sri Lanka. Attempt 1. from Alex Feyerke on Vimeo.

Sehr lobenswert: auf der Seite des Bundestages werden Petitionen gehostet, die man selber vorschlagen und unterstützen kann. Regierung 2.0? Wahrscheinlich eher nicht, aber schaden tut es bestimmt nicht. Aktuell interessant: diese Petition, der es um eine vernünftige Vergütung für die Leistungen von Hochschulabsolventen in bildungsrelevanten Praktika geht:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Praktika von Hochschulabsolventen, die länger als drei Monate dauern und in dem Berufsbild abgeleistet werden, für das der Hochschulabsolvent ausgebildet wurde, in ein reguläres Arbeitsverhältnis umgewandelt werden.

Begründung:
Unzählige hochqualifizierte Menschen arbeiten ohne Entlohnung oder gegen einen Lohn, der unter dem Existenzminimum liegt. Solche so genannten Praktika dienen nicht der Aus- oder Weiterbildung.

Kann man sich ja mal beteiligen, finde ich.

Abgesehen davon war ich zuerst in Zürich, dann im Stress, und jetzt krank, deswegen passiert hier nicht viel. Zur Entschädigung hier jetzt aber mal ganz viel Zürich: 5215×739 px, 1157.2 KB, ca 180° Sichtfeld. Bitteschön. Ein Text über Zürich liegt auch noch halbfertig auf meiner Platte rum, der kommt dann auch bald.

#39

Evil

Friday, 24. February 2006 - 14:11 Uhr In Sojourner, Sonderbar | 8 Reaktionen

Ich bringe ja beizeiten meine Faszination für verfallene oder ihrer Funktion beraubte Dinge zum Ausdruck, aber eben bin ich im Netz auf Bilder eines Gebäudes gestoßen, das war selbst mir zu viel.

Es geht um das Ryugyong Hotel, das siebtgrößte Gebäude der Welt. Man sieht es in solchen Listen eher selten, denn es wurde nie fertiggestellt. Der Bau, der 1987 begann, wurde 1992 abgebrochen. Seitdem dominiert das graue, fensterlose Monstrum die Stadt, in der es steht: Pyongyang. Nordkorea.

Ryugyong Hotel - Skyline

Das Hotel ist, wie von der Nordkoreanischen Führung nicht anders zu erwarten, ein Testament enormen Größenwahns und wahnsinnig schlechten Geschmacks. Auf 330m Höhe sind 105 Stockwerke verteilt, gekrönt von sieben übereinander angeordneten rotierenden Restaurants. Die 3000 Zimmer hätten nur 2 Jahre nach Baubeginn bezugsfertig sein sollen, doch inzwischen steht das Hotel seit fast zwei Jahrzehnten als Denkmal an die völlig darniederliegende Wirtschaft des Landes leer in dessen Hauptstadt.

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#32

From the Third Hollow Son to a Bawdier Analogy

Friday, 10. February 2006 - 23:33 Uhr In Sojourner | Eine Reaktion

Anagram map of London

Sehr gute Idee: die Namen aller U-Bahnstationen Londons in Anagramme verwandeln. Unglaublich, was da für wunderbar abstruse und dennoch nicht ganz sinnlose Kombinationen enstehen. Auf der pinken Hammersmith & City Line kann man einem Wobbly Embryo (Bromley-by-Bow) begegnen, auf der Picadilly findet man einen Burst Racoon (Barons Court). Wie es in und um Aleph & Tentacles (Elephant & Castle) aussieht, interessiert mich auch brennend. Und wem das alles zu stressig wird, dem sei gesagt: No Suet (Euston).

Wer mit der Originalkarte vergleichen möchte, kann das gerne tun.