#53

60 Cent pro Kugel

Wahnsinniger Hagelsturm gestern Abend in Leipzig. 15 Minuten unglaublicher Lärm und kompletter Stillstand im öffentlichen Leben. Danach: hunderte kaputte Autoscheiben (darunter auch meine Windschutzscheibe), abgedeckte Dächer, zerfledderte Bäume (die Karli war teilweise ganz mit Blättern und Ästen bedeckt) und erschlagene Vögel. Und plötzlich, wie nach einem Atomkrieg, krochen alle Anwohner staunend aus ihren Häusern, telefonierten, fotografierten und streichelten ihre verbeulten Autos. Aus der Ferne sangen die Glaser und Lackierer Freudenlieder.

SpOn hat auch noch eine kurze Meldung dazu. Und ich hab noch mehr Bilder.

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#52

Spaß im Supermarkt

Sunday, 04. June 2006 - 17:14 Uhr In Alltag und Wahnsinn | Eine Reaktion

Juhu, ganz viel seltsamer Kram in letzter Zeit. Neulich durch den Edeka um die Ecke gehetzt, um zur Feier eines erfolgreichen Umzuges Bauarbeitermarmelade aka. Mett zu kaufen, als mir etwas sonderbares auffiel: an einem der Regale hing eine lange, feingliedrige Kette, an deren Ende eine Lupe befestigt war. Vielleicht ein Produktbeispiel, eine Lupe zum Testen, damit man nicht die Katze im Sack kauft, aber nein, tatsächlich hingen an allen Regalen solche Lupen. Man möchte wohl den Kurzsichtigen bei dem Studieren der Produktbeschriftungen behilflich sein. Leider wohl vergeblich, da die Lupen so weit unten hängen daß man sie selbst als normalsichtiger Mensch normalerweise übersieht.

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Sehr lobenswert: auf der Seite des Bundestages werden Petitionen gehostet, die man selber vorschlagen und unterstützen kann. Regierung 2.0? Wahrscheinlich eher nicht, aber schaden tut es bestimmt nicht. Aktuell interessant: diese Petition, der es um eine vernünftige Vergütung für die Leistungen von Hochschulabsolventen in bildungsrelevanten Praktika geht:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Praktika von Hochschulabsolventen, die länger als drei Monate dauern und in dem Berufsbild abgeleistet werden, für das der Hochschulabsolvent ausgebildet wurde, in ein reguläres Arbeitsverhältnis umgewandelt werden.

Begründung:
Unzählige hochqualifizierte Menschen arbeiten ohne Entlohnung oder gegen einen Lohn, der unter dem Existenzminimum liegt. Solche so genannten Praktika dienen nicht der Aus- oder Weiterbildung.

Kann man sich ja mal beteiligen, finde ich.

Abgesehen davon war ich zuerst in Zürich, dann im Stress, und jetzt krank, deswegen passiert hier nicht viel. Zur Entschädigung hier jetzt aber mal ganz viel Zürich: 5215×739 px, 1157.2 KB, ca 180° Sichtfeld. Bitteschön. Ein Text über Zürich liegt auch noch halbfertig auf meiner Platte rum, der kommt dann auch bald.

#33

Unglaublich.

Sunday, 12. February 2006 - 2:31 Uhr In Alltag und Wahnsinn, Oh, me | 9 Reaktionen

Fahrt zum Proberaum. Die Strassen der Stadt sind ein einziger Slalomparkours, seit dem letzten Regen tun sich überall Schlaglöcher auf, große, tiefe Schlaglöcher. Eines habe ich übersehen und bin durchgefahren. Ein lauter Schlag, wie das Loch schon sagt, aber kein Thema, weitergefahren. Nach fünf oder sechs Stunden sehr coolen Musikmachens dann Rückfahrt, und nach 50 Metern die Erkenntnis: “ich hab hier irgendwie Linksdrall”. Nach 100 Metern festgestellt, ich habe sogar ganz derben Linksdrall, der Reifen ist platt. Rangefahren, ausgestiegen, Tatsache, Reifen vorne links platt. Reifen gewechselt, festgestellt: nicht nur Reifen platt, sondern auch Felge im Eimer. Alufelge. Teuer. Scheisse. Naja, egal, weiter. Etwa vier Kilometer später weitere Erkenntnis: Rechtsdrall. Hmm. Naja, ungleiche Reifen, wird schon ok sein. Nach weiteren 50 Metern festgestellt, daß das so doch nicht ok sein kann. Rangefahren, ausgestiegen, Tatsache: Ersatzreifen vorne links platt. Aber nicht nur das. Der Reifen vorne rechts auch.

Unglaublich.

Auto stehengelassen, Zettel geschrieben, um Montag früh um acht nicht sofort einen Strafzettel wegen falsch Parkens zu bekommen (ich rechne trotzdem damit) und 2 Kilometer nach hause gelaufen, über vereiste Gehsteige, in dünnen Schuhen, eine Gitarre, einen Mikroständer und einen Rucksack mit Notebook, Mischpult und mehreren Netzteilen tragend.

Wenigstens sind es vom Auto zur nächsten Werkstatt nur 50 Meter.
Ich könnte trotzdem kotzen.

Lamentier, lamentier. Jaja. Muss grade sein, bitte vielmals um Verzeihung.

Geschäftsidee: Leute, die man zu unmöglichen Uhrzeiten, zu denen man seine Freunde nicht wecken will, anrufen kann, um über Themen, derentwegen man seine Freunde nicht wecken will, herumjammern zu können. Gäbe es sowas, ich wäre die nächste Viertelstunde Kunde.

#28

Zirkus Touretti

Friday, 13. January 2006 - 18:24 Uhr In Alltag und Wahnsinn, Gestaltung, Oh, me | 4 Reaktionen

Ich war richtig fleissig in den letzten 48 Stunden. Ein Bekannter brauchte schnell ein Flashportfolio. Vorgestern besprochen, gestern mit dem Programmieren angefangen und heute fertig: Zirkus Touretti. Wie üblich mit dynamische geladenen Inhalten. Yeah, yeah und nochmals yeah.

Als nächstes kommt mein eigenes Portfolio dran. Diesmal wirklich.