Schon komisch. Man bastelt sich mit viel Sorgfalt und Hingabe einen schönen, stabil laufenden Rechner zusammen, verbringt viele Tage und Nächte damit, irgendwelche obskuren Hardwareprobleme in zwielichtigen Foren zu besprechen und dann, irgendwann, steht das nahezu unkaputtbare System und macht alles, was man von ihm will. Jetzt habe ich das Notebook und mein alter Rechner verstaubt elendig unter dem Tisch. Wird vielleicht einmal die Woche angeworfen, weil ich doch noch irgendeine Datei darauf vergessen habe. Das arme Ding.
Also ein Plan: die alte Kiste verkaufen, und von dem Geld eine externe Festplatte kaufen, 250GB, USB 2.0, das müßte einige Jahre für alle Archivaufgaben locker reichen. Das kommt zeitlich günstig, da ich gerade feststellen muß das immer mehr meiner Archiv-CDs den Dienst verweigern. ALDI-Rohlinge: kein Medium für die Ewigkeit. Weiteres Plus: keinen sperrigen Kasten mehr unter dem Tisch, und noch besser: der enorme Monitor kann dann auch endlich weg. Wieder ein Schritt in richtung höhere Flexibilität, because everything you own ends up owning you.
Sonst ist dank Uni und Magisterarbeit kaum Zeit für irgendetwas, außer ab und zu etwas Zeichnen und manchmal Final Fantasy 3 (also 6) spielen. Aber hey, zeichnen, das kam schon länger nicht mehr vor und macht plötzlich wieder Spaß. Daher der Plan, jede Woche 5 kleine Vektorillus zu basteln. Das ist lustig und die Mappe freut sich auch, die imaginäre. Wer weiß, wo ich nach dem Studium arbeite. Vielleicht braucht man das da ja.
Gerade läuft: Nichts. Kopfhörer vergessen. Hm.
